Schmerzreduktion durch eine orale Enzymtherapie bei rheumatischen Erkrankungen
Klein G.1,2), Kullich W.2)
1)
Sonderkrankenanstalt für rheumatische Erkrankungen und Herz-Kreislaufkrankheiten der PVArb. und dem 2)Ludwig-Boltzmann-Institut für Rehabilitation interner Erkrankungen, SaalfeldenWien. Med. Wschr. 1999, 149, pp. 577-580.
PZ 17 (3-09-3)
Schlüsselwörter: Proteolytische Enzyme - Schmerz - rheumatische Erkrankungen.
Zusammenfassung:
Proteolytische Enzyme verfügen neben den bekannten entzündungshemmenden und ödemmindernden Eigenschaften auch über analgetische Effekte. Diese beruhen einerseits auf der Inhibierung von Entzündungsmechanismen, andererseits auf einer direkten Wirkung auf den Nozizeptor. Dies erklärt die therapeutische Wirkung solcher Enzyme bei degenerativen rheumatischen und weichteilrheumatischen Erkrankungen, bei denen Entzündungsmechanismen oder Immunprozesse nicht im Vordergrund stehen. Unter diesen Aspekten konnten klinische Studien in den letzten Jahren eine signifikante Schmerzreduktion bei verschiedenen rheumatischen Krankheitsbildern belegen. So ergab die Studie bei Patienten mit Periarthritis humeroscapularis eine statistische Äquivalenz in der Schmerzreduktion mit Phlogenzym im Vergleich zu Diclofenac. Ebenso konnte bei der Studie bei Patienten mit schmerzhafter Gonarthrose eine statistische Äquivalenz der Schmerzscores im Vergleich zu Diclofenac festgestellt werden. Auch die Studie bei schmerzhaften Wirbelsäulensyndromen ergab eine Äquivalenz der NSAR-Therapie gegenüber der Enzymtherapie.
Einleitung
Schmerz ist eines der Kardinalsymptome rheumatischer Erkrankungen, gleichgültig,
ob es sich um entzündliche, degenerative, metabolische oder infektiöse
Prozesse handelt. Nicht umsonst wird eine Vielfalt heterogener Krankheitsbilder
unter dem Begriff Rheuma (= Schmerz) subsumiert. Die Schmerzgenese lässt sich
dabei im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückführen, nämlich auf entzündliche
und mechanische Ursachen. Jedwede Schmerztherapie zielt daher neben einer
Kausalbehandlung der Erkrankung (sofern möglich) auf zwei Aspekte ab:
Zum einen auf eine Reduktion dieser entzündlichen oder mechanischen Noxen, zum
anderen auf eine zentrale oder periphere Veränderung der Schmerzwahrnehmung.
Unter diesen Prämissen ist die mögliche analgetische Potenz einer oralen
Therapie mit proteolytischen Enzymen zu diskutieren. Neben mechanischen Auslösern,
wie z. B. erhöhtem Gewebsdruck durch Ödeme, Verkalkungen im Bereich von Sehnen
und Gelenkskapseln u. a. m. spielen bei einer Vielfalt von rheumatischen
Erkrankungen primäre oder sekundäre Entzündungen in der Schmerzentstehung
eine wesentliche Rolle. Durch die damit verbundene Gewebsläsion wird eine Reihe
von Mediatoren (Prostanoide. Histamin, Serotonin, Kallikrein/Kinin-System)
freigesetzt, welche nicht nur für den weiteren Ablauf des entzündlichen
Prozesses verantwortlich sind, sondern maßgeblich auch für die Schmerzgenese
(3). Diese Mediatoren stellen das Bindeglied zwischen der entzündungsauslösenden
Noxe (mechanisch, thermisch, aktinisch, chemisch-toxisch etc.) und der entzündlichen
Reaktion des Gewebes dar. Sie können aber auch zum einen periphere Nozizeptoren
direkt erregen, zum anderen durch Sensibilisierung derselben ein Absinken der
Schmerzschwelle bewirken. Analgetische Wirkeffekte sind somit in verschiedenen
Phasen des entzündlichen Prozesses (wie z. B. Beeinflussung der vaskulären
Reaktion und Ödembildung etc.) direkt möglich, aber auch durch eine Reduktion
der Entzündungsmediatorenwirkung am Schmerzrezeptor.
Wirkmechanismen der Enzymtherapie
Die therapeutischen Effekte einer oralen Therapie mit Enzymkombinationspräparaten,
welche verschiedene proteolytische Enzyme und das Flavonoid Rutin enthalten,
werden seit Jahren in experimentellen und klinischen Studien untersucht. Es
konnten dabei Wirkmechanismen (Tab. l) nachgewiesen werden, welche sowohl auf
einer entzündungshemmenden (26) als auch einer analgetischen Komponente (4)
beruhen. Die ödemmindernde Wirkung ist seit langem bekannt und wird in
verschiedensten Bereichen erfolgreich genutzt, wie z. B. in traumatologischen,
rheumatologischen, angiologischen, onkologischen Indikationsstellungen. Auch der
messbare Abbau zirkulierender Immunkomplexe (2, 24) und die Reduktion von Adhäsionsmolekülen
(25) sowie die Stimulation der Phagozytose (17) ist z. B. in Hinblick auf
rheumatologische Autoimmunerkrankungen wie etwa die Rheumatoide Arthritis von
Interesse. Darüber hinaus gab es aber auch schon relativ früh Beobachtungen,
dass proteolytische Enzyme zu einer Spaltung und Inaktivierung von Entzündungsmediatoren
wie Bradykinin und Prostaglandinen führen können (5, 18, 19, 20). Diese
Tatsachen bedeuten, dass durch eine Enzymtherapie analgetische Effekte nicht nur
indirekt durch eine Beeinflussung des Entzündungsgeschehens, sondern auch
direkt am Nozizeptor erzielt werden können. So erklären sich auch klinische
Beobachtungen über gute Wirkeffekte einer Enzymtherapie bei Erkrankungen, bei
denen entzündliche Prozesse nicht primär im Vordergrund stehen, wie etwa bei
verschiedenen weichteilrheumatischen, aber auch periarthropatischen Beschwerden.
Hier führen psychische Faktoren, Kälte, Nässe, Mikrotraumen durch lokale Überbeanspruchung
und Fehlhaltungen zu einem erhöhten Muskeltonus. Dieser bedingt einen erhöhten
O2- und Nährstoffverbrauch, einen eingeschränkten Abtransport von
Stoffwechselprodukten und eine Störungsverlangsamung und in letzter Konsequenz
eine chronische Entzündung. Aus den dadurch ausgelösten Schmerzen resultiert
eine weitere reflektorische Zunahme des Muskeltonus und somit eine progrediente
Verschlechterung der Symptomatik. Die Wirkung von proteolytischen Enzymen beruht
somit einerseits auf einer Verbesserung der lokalen Situation im Rahmen der
chronischen Entzündungsvorgänge (Durchblutungssteigerung, Ödemminderung, erhöhter
Abtransport von Stoffwechselprodukten), andererseits auf ihrem direkten
analgetischen Effekt und somit einer Bremsung der beschriebenen Schmerzspirale.
Diese Wirkmechanismen ermöglichen den therapeutischen Einsatz von
proteolytischen Enzymen in den unterschiedlichsten Indikationen. Aus gutem Grund
war in zahlreichen klinischen und experimentellen Studien zur Enzymwirkung in
den vergangenen Jahren die Schmerzreduktion eines der Hauptkriterien (4, 10, 11,
12, 13, 21). Die enterale Resorption oral verabreichter aktiver Enzyme wurde in
mehreren Tierversuchen mittels isotopen-markierter Hydrolasen nachgewiesen (l,
22, 23). Überträgt man die in diesen Studien ermittelten makromolekularen
Resorptionsraten auf die mengenmäßigen Anteile der Enzyme in einem
Dragee/Tablette Wobenzym bzw. Phlogenzym, so wird deutlich, daß 11-36% der großmolekularen
Wirkstoffe aufgenommen werden.
Gerade für den Rheumatologen ist der therapeutische Einsatz einer weitgehend
nebenwirkungsarmen Substanz mit dem beschriebenen Wirkprofil angesichts sehr häufiger
chronischer Krankheitsbilder von besonderem Interesse. Unter diesem
Gesichtspunkt wurde der schmerzreduzierende Effekt proteolytischer Enzyme nicht
nur bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen wie etwa der Rheumatoiden
Arthritis untersucht (6, 7, 8, 14, 15, 16), sondern auch bei degenerativ
bedingten Krankheitsbildern wie Arthrosen und Periarthropathien.
Tab. l. Wirkung proteolytischer Enzyme.
|
Ödemverminderung |
|
Reduktion von Adhäsionsmolekülen |
|
Abbau zirkulierender Immunkomplexe |
|
Stimulation der Phagozytose |
|
Spaltung und Inaktivierung von Bradykinin und Prostaglandinen |
Klinische Studien - Patienten, Methodik und Ergebnisse
PHS-Studie
Das Krankenkollektiv bestand aus 40 Patienten mit Periarthropathia
humeroscapularis tendopathica Simplex im Alter von 38-60 Jahren. Das
Gesamtkollektiv wurde in eine Enzymgruppe (12 Männer, 8 Frauen: mittleres Alter
54,5 Jahre) und in eine Diclofenac-Gruppe (12 Männer, 8 Frauen; mittleres Alter
51,9 Jahre) unterteilt. Doppelblind randomisiert erhielt ein Teil der Patienten
ein orales Enzympräparat (Phlogenzym®) in einer Dosierung von 3x2 täglich
in Form magensaftresistenter Filmtabletten. Dieses orale Enzympräparat bestand
aus 90 mg Bromelain und 48 mg Trypsin als Enzyme sowie 100 mg des Flavonoids
Rutosid, welches aus dem japanischen Pagodenbaum gewonnen wird. Die
Vergleichsgruppe wurde mit dem nichtsteroidalen Antirheumatikum Diclofenac in
einer Dosierung von 2 x 50 mg/die behandelt, was einer allgemein gebräuchlichen
Dosierung entspricht, die laut dem Vidal Arzneimittelverzeichnis Österreich von
den Erzeugerfirmen mit 100-150 mg/die angegeben wird. Um den Doppelblind
Charakter der Untersuchung zu wahren, erhielten die Patienten der ersten Gruppe
täglich 6 Tabletten des Enzympräparates (Verum) plus 2 Tabletten Diclofenac
Placebo. In der zweiten Gruppe war das Enzympräparat ein Placebo und das
Diclofenac ein Verum (double-dummy design"). Die Dauer der Studie betrug
3 Wochen. Als Untersuchungszeitpunkte waren vorgesehen: Beginn, nach l, 2 und 3
Wochen. Zur Beurteilung der Wirksamkeit wurde ein Summenscore von 4
verschiedenen typischen Schmerzarten (Ruheschmerz, Bewegungsschmerz,
Druckschmerz, Nachtschmerz) zu Beginn und den einzelnen Untersuchungszeitpunkten
miteinander verglichen. Die Einschlusskriterien bezogen sich auf Patienten, die
zu Beginn der Behandlung einen Mindestsummenscore von 6 aufwiesen. Die
Beurteilung der Symptomatik konnte jeweils in der Graduierung 0 = kein, l =
leicht, 2 = mittelgradig und 3 = stark vorgenommen werden. Nach 3wöchiger
Therapie ergab sich eine statistische Äquivalenz in der Schmerzreduktion durch
Phlogenzym im Vergleich zu Diclofenac (Abb. l). Die statistische Auswertung
erfolgte dabei - wie auch bei den anderen Studien - mittels des
Wilcoxon-Mann-Whitney-Tests auf Äquivalenz durch Berechnung des Mann-Whitney
Kennwertes und dessen 95%-Vertrauensbereiches. Als Nebenwirkung wurde in der
Phlogenzymgruppe bei einem Patienten mäßige Übelkeit und bei einem weiteren
ein leichtes Exanthem beobachtet, in der Diclofenacgruppe trat bei einem
Patienten ein leichtes Exanthem auf.
Abb. l. Periarthritis humeroscapulans tendopathica -Schmerzsummenscore (n = 40).

Gonarthrosestudie
Insgesamt wurden 73 Patienten mit schmerzhafter Gonarthrose in diese prospektive
doppelblinde randomisierte Studie eingeschlossen, 36 Patienten erhielten
Phlogenzym, täglich 3x2 Filmtabletten, 37 Patienten wurden mit Diclofenac
behandelt (150 mg Diclofenac täglich in der l. Woche, 100 mg täglich in der 2.
und 3. Woche; diese Dosierung wiederum entsprechend den oben angeführten
allgemeinen Empfehlungen). Die Studiendauer betrug insgesamt 3 Wochen. Das
Durchschnittsalter in der Phlogenzymgruppe betrug 51,9 Jahre (18 männliche und
18 weibliche Patienten; durchschnittliche Beschwerdedauer 4,65 Jahre), in der
Diclofenacgruppe 52,1 Jahre (18 männliche und 19 weibliche Patienten;
durchschnittliche Beschwerdedauer 4,94 Jahre). Es wurde ein Summenscore aus
Ruheschmerz und Bewegungsschmerz unter Verwendung einer visuellen Analogskala
gebildet. Außerdem wurde der international empfohlene Lequesne-Index zur
Beurteilung des Therapieerfolges herangezogen. Nach 3wöchiger Therapie zeigte
sich eine statistische Äquivalenz der Schmerzscores im Vergleich zu Diclofenac
(Abb. 2). Als Nebenwirkung wurde in der Phlogenzymgruppe einmal eine mäßige
Diarrhoe und in der Diclofenacgruppe bei einem Patienten mäßige Übelkeit und
bei einem weiteren ein Ulcus duodeni registriert. Die Details dieser Studie
werden anderweitig publiziert (Manuskript eingereicht).
Abb. 2. Schmerzhafte Gonarthrose - Schmerzsummenscore (n =73).

Wirbelsäulenstudie
An dieser ebenfalls prospektiven doppelblinden randomisierten 3wöchigen Studie
nahmen 120 Patienten mit schmerzhaften Wirbelsäulensyndromen teil, wobei 60
Patienten Phlogenzym und 60 Patienten Diclofenac erhielten. Das
Durchschnittsalter betrug in der Diclofenacgruppe 47.2 Jahre (34 männliche und
26 weibliche Patienten; durchschnittliche Beschwerdedauer 4,6 Jahre), im
Diclofenac-Kollektiv 48,0 Jahre (32 mannliche und 28 weibliche Patienten;
durchschnittliche Beschwerdedauer 3,8 Jahre). Phlogenzym wurde in einer
Dosierung von 3x2 Enzymdragees verabreicht, Diclofenac erhielten die Patienten
in den ersten zwei Wochen 2 x 50 mg, in der dritten Woche l x 50 mg.
Zielkriterium war ein Summenscore aus Ruheschmerz, Bewegungsschmerz,
Nachtschmerz, morgendlicher Anlaufschmerz und Druckschmerz (jeweils 0-3). Als
Einschlusskriterium mußte ein Summenscore von mindestens 6 Punkten erreicht
werden. Dieser Vergleich von Phlogenzym gegen Diclofenac erbrachte wiederum eine
statistische Äquivalenz hinsichtlich der Schmerzreduktion der beiden
Therapieformen (Abb. 3).
An Nebenwirkungen wurden im Phlogenzymkollektiv 2 x mäßige Magenschmerzen und
l x eine leichte Diarrhöe registriert, in der Diclofenacgruppe fand sich l x
eine leichte Leukopenie. l x mäßige Magenschmerzen und l x starke
Magenschmerzen.
Abb. 3. Wirbelsäulensyndrom - Schmerzsummenscore (n =120).

Abb. 4. Schmerzhafte Gonarthrose - Schmerzsummenscore (n = 62).

Diskussion
Interessant war, dass unsere doppelblinde, randomisierte, prospektive Studie
(9) an 40 Patienten mit Periarthritis humeroscapularis mit identem initialen
Schmerzsummenscore eine statistische Äquivalenz in der Schmerzreduktion durch
Phlogenzym® im Vergleich zu Diclofenac (Abb. l) ergab. Ähnliche
Resultate zeigten sich in einer weiteren eigenen Studie über Schmerzen im
Rahmen von degenerativ bedingten Wirbelsäulenerkrankungen: Ein prospektiver,
doppelblinder, randomisierter Vergleich von 60 Patienten mit Enzymtherapie
(Phlogenzym®) gegen 60 Patienten mit Diclofenac konnte keine
Vorteile der NSAR-Therapie aufzeigen (Abb. 3). Auch der Arthroseschmerz
peripherer Gelenke läßt sich durch eine orale Enzymtherapie längerfristig
ebenso deutlich reduzieren wie unter einer NSAR-Gabe: Eigene, noch nicht veröffentlichte
Ergebnisse im Rahmen einer Studie an 73 Patienten mit schmerzhafter Gonarthrose
zeigen eine statistische Äquivalenz der Schmerzscores im Vergleich zu
Diclofenac (Abb. 2). Ein ähnlicher Verlauf der Schmerzreduktion bei einein
vergleichbaren Studiendesign an 62 Patienten mit Gonarthrose konnte in einer
noch nicht publizierten Untersuchung von Singer (Abb. 4; persönliche
Mitteilung) nachgewiesen werden, bei der die verwendete Dosierung unserer
eigenen Studie entsprach. Auffallend war, dass in dieser Studie Nebenwirkungen
in beiden Gruppen zahlreicher auftraten als in der eigenen Studie (in der
Phlogenzymgruppe l x Hämoccult positiv, l x Sodbrennen und Übelkeit, l x
Exanthem, 2 x mäßige Magenschmerzen, l x leichte Blähungen; in der
Diclofenacgruppe l x Ösophagitis, l x Übelkeit, bei 5 Patienten mäßige bis
starke Magenschmerzen).
Zusammenfassend läßt sich festhalten, dass proteolytische Enzyme neben den
bekannten abschwellenden und entzündungshemmenden Effekten auch eine primär
analgetische Wirkkomponente aufweisen. Dies läßt sich in den Ergebnissen
erster Studien an Patienten mit degenerativ rheumatischen Erkrankungen belegen,
da hier die Schmerzreduktion nicht ausschließlich als sekundärer Effekt einer
Entzündungshemmung interpretiert werden kann, sondern auch die direkte Wirkung
am peripheren Nozizeptor einen wesentlichen Faktor darstellen dürfte.
Proteolytische Enzyme stellen wegen ihrer relativ geringen Nebenwirkungsrate auf
jeden Fall eine interessante therapeutische Alternative dar und können dazu
beitragen, den Einsalz von Antirheumatika mit einem doch nicht unerheblichen
Nebenwirkungsspektrum zu reduzieren.
Literatur