Druckschmerz- und Hämatomreduktion durch Mulsal® N bei Probanden mit Experimentalhämatom
Studien-Nr.: MU-692605
Doppelblinde randomisierte experimentelle klinische Parallelgruppenstudie gegen Placebo
Integrierter biometrisch-medizinischer Abschlußbericht gemäß FDA- und CPMP-Richtlinien
Leiter der Studie: Dr. med. Michael-W. Kleine
Egenhofenstraße 18, D-82152 Planegg, Germany
Auswertung durch: MUCOS Pharma GmbH & Co, Abt. Klinische Forschung,
Kirchplatz 8, D-82538 Geretsried, Germany
Bericht erstellt von: PHARMASCRIPT, Kathi-Kobus-Steig 1, D-82515 Wolfratshausen, Germany
Zusammenfassung
In einer randomisierten experimentellen klinischen Doppelblindstudie der Phase II mit
zwei parallelen Gruppen sollten Wirksamkeit und Verträglichkeit des Enzympräparates
MULSAL® N zur Reduktion von Druckschmerz und Hämatom bei Probanden geprüft
werden, denen an der Beugeseite eines Unterarmes experimentell ein Hämatom gesetzt wurde.
Als Vergleich diente eine Behandlung mit Placebo.
41 gesunde Probanden beider Geschlechter wurden in die Studie aufgenommen. 20 Probanden
erhielten MULSAL® N und 21 Probanden Placebo. Die Daten aller Probanden waren
auswertbar.
Studienleiter war Dr. med. Michael-W. Kleine, Egenhofenstraße 18, D-82152 Planegg.
Die Probanden nahmen pro Tag 3 x 4 Dragees MULSAL® N bzw. Placebo über einen
Zeitraum von 8 Tagen ein.
Die Gruppen waren zu Beginn der Studie in bezug auf Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht
und Druckschmerzempfindlichkeit vergleichbar (p > 0,05, Wilcoxon-Mann-Whitney-U-Test).
Als Hauptkriterium für die statistische Auswertung wurde der Gesamtschmerz von Tag 1 bis
Tag 7 konfirmativ ausgewertet. Berechnet wurde dieser Wert als Summe der tonometrischen
Einzelmessungen.
Als Nebenkriterium wurde die Geschwindigkeit des Hämatomabbaus deskriptiv ausgewertet und
klinisch beurteilt.
Für das geprüfte Hauptkriterium "Gesamtschmerz von Tag 1 bis Tag 7" wurde eine
Signifikanz auf dem 5%-Niveau (p = 0,0072) zugunsten der Enzymbehandlung erreicht.
Bei dem Nebenkriterium "Geschwindigkeit des Hämatomabbaus" wurden ab Tag 4 bis
Tag 7 signifikante Unterschiede zugunsten der Enzymtherapie gefunden (p<0,05).
Die Verträglichkeit war im Mittel vom Arzt in der Enzymgruppe und in der Placebogruppe
mit 1,0 ("sehr gut") und von den Probanden mit 1,1 ("sehr gut")
beurteilt worden.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen traten nicht auf.